Ein neuer Blick auf Weinheim an der Bergstraße

  • Diese Kampagne ist vorbei!
  • 26 Unterstützer haben insgesamt 2250 € beigetragen, 125% der Zielsumme. Yay!
  • Ab 5 € gibt es einen Zugang zur Vorschau.
  • Für 25 € 5 Postkarten mit Zeichnungen von mir auf der Vorderseite. Die Zeichnungen können frei unter allen, die auf meiner Webseite oder meinem Blog von mir zu sehen sind, ausgesucht werden (es können auch 5 verschiedene sein).
  • Für 50 € 5 Postkarten wie oben + eine postkartengroße Skizze (also ein handgezeichnetes Original, Bleistift, Tusche oder Aquarell) aus Weinheim.
  • Für 100 € 10 Postkarten wie oben und eine ca. Din A 5 Skizze aus Weinheim (Bleistift, Tusche oder Aquarell).
  • Für 250 € 10 Postkarten wie oben und ein 35 x 25 cm Aquarell, das vor Ort in Weinheim entstanden ist und eventuell Teil der Ausstellung werden könnte.
  • Für 500 € ein fertiges Aquarell aus der Ausstellung, 50 x 70 cm, das du dir durch die Vorschau bereits vor der Ausstellungseröffnung aussuchen kannst. Falls die Wahl mehrerer Unterstützer auf ein und dasselbe Bild fällt, erhält es der oder diejenige, die mir ihre Wahl als erste mitgeteilt haben. Außerdem 10 Postkarten wie oben, die auch das ausgewählte Bild selbst als Motiv haben können.
  • Für 900 € ein fertiges Aquarell aus der Ausstellung, 70 x 100 cm, das du dir durch die Vorschau bereits vor der Ausstellungseröffnung aussuchen kannst. Falls die Wahl mehrerer Unterstützer auf ein und dasselbe Bild fällt, erhält es der oder diejenige, die mir ihre Wahl als erste mitgeteilt haben. Außerdem 10 Postkarten wie oben, die auch das ausgewählte Bild selbst als Motiv haben können.
  • Für 1200 € das Skizzenbuch, in das ich alle Zeichnungen mache, die nicht direkt Teil des Ausstellungsprojekts sind – mein visuelles Tagebuch der Zeit in Weinheim. Nur einmal verfügbar. Außerdem 40 Postkarten nach Wahl wie oben, die ich auf Wunsch auch handschriftlich mit gewünschten Botschaften versehe und an verschiedene Rezipienten schicke.
  • Selber pleite? Wenn du mir 5 Menschen nennst, mit Namen, Emailadresse und Postanschrift, von denen du glaubst dass sie Freude an meinen Zeichnungen haben könnten, trudelt auch bei dir eine handgezeichnete Postkarte ein. Bitte erklär mir zu jeder Person kurz, wie du auf sie gekommen bist – ich mag niemandem auf die Nerven gehen!
  • Falls du dich dafür entscheidest mich zu unterstützen, teile mir bitte per Email (oona@playinprogress.net) den Betrag mit, zu dem du dich entschlossen hast, deine Postanschrift und die von dir bevorzugte Zahlungsmethode (Paypal, Kreditkarte oder Überweisung). Ich antworte dir dann mit allen weiteren Details. Falls ich auf die Email nicht innerhalb von zwei Tagen reagiere findest du auf meiner 'About' Seite weitere Möglichkeiten mich zu kontaktieren.

(The English version of this page is here.)

Hallo, ich bin Oona Leganovic, und ich bin Künstlerin. Täglich erforsche ich meine Umgebung in Zeichnungen. Bei verschiedenen Gelegenheiten habe ich schon meine Arbeiten gezeigt; unter anderem auf Freiluft-Kunstmärkten, meiner eigenen und diversen anderen Webseiten, in einer selbstorganisierten Ausstellung in einem Café in Berlin und durch die Reproduktion zweier meiner Zeichnungen in dem Buch ‘The Art of Urban Sketching’. Jetzt bin ich vom städtischen Museum Weinheim eingeladen worden, vom 17. Juli bis 22. September eine Solo-Ausstellung mit meinen Zeichnungen und Aquarellen zu machen – meine erste ‘richtige’ Ausstellung, das erste Mal, dass ich eingeladen wurde, und die erste Anerkennung durch eine öffentliche Institution. Hier die Beschreibung:

Fremde Heimat – Vertraute Fremde.
Oona Leganovic besuchte in Weinheim die Schule und zog dann in die weite Welt hinaus. Mit neuen Augen hat sie jetzt ungewohnte Ansichten Weinheims in Aquarellen festgehalten und dabei ebenso Schattenseiten gefunden, die der Alltag ausblendet, wie auch überraschende Schönheit aus oft übersehenen Blickwinkeln.

Eine Skizze von Weinheim, die ich bereits 2009 gemacht habe, und die in 'The Art of Urban Sketching' abgedruckt wurde.

Doch diese Zeichnungen, die zwecks Ausstellungsankündigung gerade so schön im Rückblick beschrieben wurden, muss ich erst noch machen. Wenn du diesen Text liest, halte ich mich gerade für drei Wochen in Weinheim auf, um vor Ort Skizzen anzufertigen und Material für die Ausstellung zu sammeln. Um tatsächlich fertige Bilder zu erarbeiten, brauche ich aber deutlich mehr Zeit: die Ausarbeitung einer einzelnen Skizze in ein großformatiges mehrschichtiges Aquarell nimmt bis zu eine Woche in Anspruch, bzw. 4–7 Tage an denen ich 6–10 Stunden pro Tag daran arbeite. Ich will starke Eindrücke hinterlassen, mit großen Bildern (ca. 50 x 70 cm bis 70 x 100 cm) die sich einprägen und die Besucher anregen, selbst mit neuen Augen auf Weinheim zu schauen.

Eine Seite aus einem Skizzenbuch und das fertige Bild, das aus ihr hervorgegangen ist: Ostkreuz (Berlin).

Mit anderen Worten, die Vorbereitung dieser Ausstellung ist ein Vollzeitjob, von dem ich im Normalfall allerdings erst Monate später herausfinden würde, ob ich dafür bezahlt werde. Um diese Geduld aufbringen zu können fehlen mir aber die Reserven. Die Summe, die ich dafür brauche setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Fabriano Artistico Aquarellpapier: 42 €
  • Fabriano Disegno F4 Zeichenpapier: 23 €
  • Nachkauf meiner meistbenutzte Aquarellfarben: 27 €
  • Dorée Passepartouts in Konservierungsqualität, 2,6 mm tief: 150 € (die meisten Arbeiten werden keine brauchen, manche aber schon)
  • Lebenshaltungskosten für zwei Monate: ca. 800 € pro Monat

Insgesamt also 1842 €.

Da ich diese Summe gerade alleine nicht aufbringen kann, bitte ich auf diesem Weg um Unterstützung. Als Gegenleistung biete ich je nach Höhe des Betrags Postkarten, Skizzen und fertige Zeichnungen im Vorverkauf an. Außerdem werden nur Unterstützer Zugang zu einer vollständigen Vorschau der gesamten Ausstellung auf meiner Webseite haben, eine Woche bevor die Ausstellung selbst eröffnet wird. Wie das im Detail aussieht, kannst du rechts in der Seitenleiste sehen

Oberbaumbrücke (Berlin, Ausschnitt), Aquarell 2011.

Falls du dich dafür entscheidest mich zu unterstützen, teile mir bitte per Email (oona@playinprogress.net) den Betrag mit, zu dem du dich entschlossen hast, deine Postanschrift und die von dir bevorzugte Zahlungsmethode (Paypal oder Überweisung). Falls ich auf die Email nicht innerhalb von zwei Tagen reagiere findest du auf meiner ‘About’ Seite weitere Möglichkeiten mich zu kontaktieren.

Sobald das Geld bei mir eingetroffen ist, schicke ich dir eine Bestätigung und trage den Betrag rechts in meine Fortschrittsanzeige ein.

Skizzen können laufend unter denen ausgewählt werden, die ich hier während des Projekts zeige. Solltest du bis zum Schluss keine ausgesucht haben wähle ich eine für dich aus. Sobald ich von meiner Skizzenreise wieder zurück in Berlin bin, verschicke ich die Postkarten, die Skizzen die ich nicht mehr verwende und das Skizzenbuch. Falls du eine Skizze bekommst, die ich als Grundlage für ein fertiges Bild verwende, musst du dich gedulden bis das entsprechende Bild fertig ist. In dem Fall schicke ich deine Skizze spätestens zwei Wochen vor Begin der Ausstellung los.

Unterstützer, die sich für ein fertiges Aquarell entschieden haben, müssen sich etwas gedulden: sie können ab Beginn der Vorschau am 10. Juli ihre Wahl treffen, werden das Bild selbst jedoch erst nach Ende der Ausstellung erhalten.

Was passiert, wenn das Geld nicht zusammen kommt? Nun ja, die Ausstellung wird nicht so gut und ich schlafe die nächsten Monate weniger. Kommen mehr als die 1842 zusammen habe ich noch etwas Puffer für die überraschenden Probleme, die es ja meistens auch noch gibt…

Beim Zeichnen.

Oona malt auf eine frische Art, die mich direkt berührt. —–Rolf Schaude (Die Nachtigallen), Rauenberg

Oonas Bilder zu betrachten ist, als lese man eine Geschichte voller überraschender Wendungen und neuer Ideen. Sie lenkt den Blick auf alltäglich Unscheinbares und offenbart in ihren Zeichnungen den verborgenen Zauber dessen, was wir zu kennen glaubten. Mit sicheren Strichen fängt sie das Wesentliche ein, indem sie Sehgewohnheiten gewissermaßen umstülpt und auf vertraute Bildelemente verzichtet. Durch die Betonung von Zwischenräumen, Schatten und Reflexen, durch Auslassung – das begeistert mich besonders – betont sie, was wir schon gar nicht mehr wahrzunehmen gewohnt sind. ———-Kay Niebank, Bremen

ihre zeichnungen kannte und mochte ich lange bevor ich oona kennen lernte. an ihren u-bahn-skizzen haben mich ihr flüssiger und ausdrucksstarker strich fasziniert. mit der zeit kommen ‘geologische’ stadtlandschaften dazu, mit wässrigen flächen massig modellierte brandwände, strassenschluchten kombiniert mit ausgewählten, oft wieder linear angelegten zeugnissen menschlicher existenz…

wir treffen uns das erste mal bei der gründung der ‘berlin.urbansketchers’. später habe ich das glück, als ‘scan- und publishdienstleister’ skizzen von ihrer reise per post im original zu erhalten – in den auf briefumschlagformat gefalteten aquarellpapierbögen sind stimmungen ‘eingedampft’ die unwiderstehlich entrücken.

in oonas arbeit treffen sich kalligraphische elemente, sowohl in ihren sicheren linien, als auch der kontrollierten pinselarbeit – beides perfektioniert in obsessiven studien – und eine wache beobachtungsgabe. ihre zeichnungen funktionieren als abbild von gesehenem und ebenso als wunderbare kompositionen.————–Rolf Schroeter (Illustrator), Berlin